Distant Reading

Link-Tipp: Franco Moretti liest an der Uni Konstanz über digitale Literaturwissenschaft

Eigentlich wollte ich diesen Link schon längst mit euch geteilt haben, gemeinsam mit einem Kommentar zu der Vorlesung. Aber wie das so häufig ist, rutschen Dinge, die man besonders gern tun möchte ganz nach hinten auf die To-Do-Liste. So habe ich also die Vorlesung noch immer nicht selbst angesehen. Für alle, die sowieso lieber gleich die ganze Vorlesung anschauen möchten und keinen Kommentar brauchen, kommt hier also nun endlich der Link. Für alle anderen folgt demnächst ein Kommentar.

Das Känguru und ich oder ich und das Känguru

„Was an dem Buch hat Ihnen denn gefallen?“, frage ich. „Also, das Känguru fand ich echt witzig“, sagt die Frau, „aber diese andere Figur…“ „Ja?“ „…dieser Kleingärtner…“ „Kleinkünstler.“ „Ja. Der hat irgendwie genervt.“

Solche und ähnliche Dialoge streut Marc-Uwe Kling gerne einmal selbstironisch in die Fortsetzungsbände seiner Känguru-Chroniken. Doch wenn es den vielen Lesern seiner Bücher tatsächlich so ergehen würde, würden sie sich wohl kaum derartig mitreißen lassen, denn eine computergestützte Analyse zeigt, dass die Texte wohl ebenso sehr um „den Kleinkünstler“ kreisen wie um „sein“ Känguru.

In my last post, I bored you with a German text about a guy living together with a kangaroo. As the book ist still not translated into English (or to any other language), I decided not to do that again and that’s why I did not rewrite this article in English. Should there be anyone out there to whom a translation does not sound irrelevant, just drop a comment and I will start working on it. (mehr …)