Funfacts

Nur ein witziger Zufall oder ein Fingerzeig auf unsere westliche Gesellschaft?

Jeder weiß, dass es nicht wirklich einen Zusammenhang zwischen steigender Anzahl von Störchen und Geburten gibt. Trotzdem beruht dieses Ammenmärchen angeblich auf einer schlecht interpretierten Statistik, die genau so eine positive Korrelation zeigt. Um es kurz zu machen: Ich stolperte gerade über eine Visualisierung, die mich sehr stark an meine eigene erinnerte. Sie zeigt alle Beziehungen zwischen Facebook-Freunden, während meine Ortsnennungen in Romanen aus Hamburg abbildet (und nebenbei bemerkt der neue Header dieses Blogs ist). Nun frage ich mich, ob diese Ähnlichkeit schierer Zufall – eine Storch bringt Baby Geschichte – ist, oder uns einen Himweis über unsere Kultur gibt.

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Das Känguru und ich oder ich und das Känguru

„Was an dem Buch hat Ihnen denn gefallen?“, frage ich. „Also, das Känguru fand ich echt witzig“, sagt die Frau, „aber diese andere Figur…“ „Ja?“ „…dieser Kleingärtner…“ „Kleinkünstler.“ „Ja. Der hat irgendwie genervt.“

Solche und ähnliche Dialoge streut Marc-Uwe Kling gerne einmal selbstironisch in die Fortsetzungsbände seiner Känguru-Chroniken. Doch wenn es den vielen Lesern seiner Bücher tatsächlich so ergehen würde, würden sie sich wohl kaum derartig mitreißen lassen, denn eine computergestützte Analyse zeigt, dass die Texte wohl ebenso sehr um „den Kleinkünstler“ kreisen wie um „sein“ Känguru.

In my last post, I bored you with a German text about a guy living together with a kangaroo. As the book ist still not translated into English (or to any other language), I decided not to do that again and that’s why I did not rewrite this article in English. Should there be anyone out there to whom a translation does not sound irrelevant, just drop a comment and I will start working on it. (mehr …)