Schlagwort Archiv: GeoHumanities

Nur ein witziger Zufall oder ein Fingerzeig auf unsere westliche Gesellschaft?

Jeder weiß, dass es nicht wirklich einen Zusammenhang zwischen steigender Anzahl von Störchen und Geburten gibt. Trotzdem beruht dieses Ammenmärchen angeblich auf einer schlecht interpretierten Statistik, die genau so eine positive Korrelation zeigt. Um es kurz zu machen: Ich stolperte gerade über eine Visualisierung, die mich sehr stark an meine eigene erinnerte. Sie zeigt alle Beziehungen zwischen Facebook-Freunden, während meine Ortsnennungen in Romanen aus Hamburg abbildet (und nebenbei bemerkt der neue Header dieses Blogs ist). Nun frage ich mich, ob diese Ähnlichkeit schierer Zufall – eine Storch bringt Baby Geschichte – ist, oder uns einen Himweis über unsere Kultur gibt.

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DHd Pre-Konferenz Workshop zum Thema GeoHumanities

20140411-135834.jpgGeoHumanities sind zur Zeit voll im Trend. Spätestens seit dem Spatial Turn in den 1970er Jahren suchen wir ja alle irgendwie nach der wahrhaftigen Beschaffenheit des Raumes. Doch, ob die schönen Techniken der Datenaufbereitung und -visualisierung uns dieser Erkenntnis tatsächlich ein Stück näher bringen, konnte auch dieser Workshp nicht abschließend klären. Dafür wurden allerdings viele Ideen und Ansätze zu gemeinsamem Umdenken präsentiert. Geologen, Informatiker, Linguisten und Archäologen zeigten Methoden und sogar schon erste Ergebnisse der Arbeit mit Georefenzierung. Doch bei aller Begeisterung über die neuen Möglichkeiten blieb doch die eine große Verunsicherung am Ende stehen: Wie soll mit Unschärfen, Ambiguität und mehrdeutigen Datensätzen umgegangen werden? Und wie ich mich so umsehe, steigt in mir selber leise die Frage auf, wo eigentlich meine Kollegen aus der Literaturwissenschaft sind, wenn es um GeoHumanities geht und warum diese Spezialisten für unscharfe Daten sich noch nicht mit den Spezialisten in puncto Raumwissenschaft zusammengetan haben.

20140411-135834.jpgGeoHumanities sind zur Zeit voll im Trend. Spätestens seit dem Spatial Turn in den 1970er Jahren suchen wir ja alle irgendwie nach der wahrhaftigen Beschaffenheit des Raumes. Doch, ob die schönen Techniken der Datenaufbereitung und -visualisierung uns dieser Erkenntnis tatsächlich ein Stück näher bringen, konnte auch dieser Workshp nicht abschließend klären. Dafür wurden allerdings viele Ideen und Ansätze zu gemeinsamem Umdenken präsentiert. Geologen, Informatiker, Linguisten und Archäologen zeigten Methoden und sogar schon erste Ergebnisse der Arbeit mit Georefenzierung. Doch bei aller Begeisterung über die neuen Möglichkeiten blieb doch die eine große Verunsicherung am Ende stehen: Wie soll mit Unschärfen, Ambiguität und mehrdeutigen Datensätzen umgegangen werden? Und wie ich mich so umsehe, steigt in mir selber leise die Frage auf, wo eigentlich meine Kollegen aus der Literaturwissenschaft sind, wenn es um GeoHumanities geht und warum diese Spezialisten für unscharfe Daten sich noch nicht mit den Spezialisten in puncto Raumwissenschaft zusammengetan haben.

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